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Faire Vertragsgrundlagen

Allgemeine
Geschäftsbedingungen (AGB)

Hinweis: Diese AGB regeln transparent die KI-gestützte Erstellung und Übergabe der Website-Dateien sowie meine Zufriedenheitsgarantie für die Pakete Basis, Pro und Plus.

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner (Nur B2B)

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Konzeption, Gestaltung, Überarbeitung und Erstellung von Websites zwischen Young Web Solutions – Inh. Dr.-Ing. Manuel Jung, Neue Straße 49, 72138 Kirchentellinsfurt (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).

(2) Kein Verkauf an Verbraucher: Das Leistungsangebot des Auftragnehmers richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, Gewerbetreibende, Freiberufler sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Mit Vertragsschluss bestätigt der Auftraggeber, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.

(3) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform (z. B. per E-Mail) zu.

(4) Vertragsschluss und Einbeziehung: Das Vertragsverhältnis (einschließlich der Vereinbarung über die kostenfreie Entwurfsphase und die Zufriedenheitsgarantie nach § 4) kommt zustande, sobald der Auftraggeber auf Grundlage eines Angebots bzw. nach Bereitstellung dieser AGB durch den Auftragnehmer die Erstellung eines ersten Website-Entwurfs in Textform (z. B. per E-Mail) beauftragt oder bestätigt. Mit dieser Beauftragung gelten diese AGB als vereinbart.

§ 2 Vertragsgegenstand, Leistungspakete & KI-Einsatz

(1) Hauptleistung des Auftragnehmers ist die technische und optische Erstellung bzw. Überarbeitung einer statischen Website (Werkvertrag) und die anschließende Übergabe der erzeugten Website-Dateien (HTML, CSS, Skripte, eingebundene Grafiken). Die Übergabe des gesamten erzeugten Codes ist in jedem Paketpreis enthalten.

(2) Der konkrete Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Paket:

  • Paket Basis („Fresh-Up“): Optische und technische Überarbeitung einer bestehenden Website unter Übernahme der vorhandenen Inhalte, inkl. eines persönlichen Startgesprächs sowie eines Abstimmungsgesprächs zur Überarbeitung der erstellten Inhalte (jeweils telefonisch oder per Video-Call) sowie Übergabe des gesamten Codes.
  • Paket Plus („Evolution“): Überarbeitung sowie strukturelle und inhaltliche Ergänzungen nach persönlicher Abstimmung, inkl. eines persönlichen Startgesprächs und zwei (2) zusätzlichen Abstimmungsrunden (telefonisch oder per Video-Call) sowie Übergabe des gesamten Codes.
  • Paket Pro („Signature“): Maßgeschneidertes Webdesign inkl. vorab vereinbarter Zusatz-Features, eines persönlichen Startgesprächs und bis zu fünf (5) persönlichen Abstimmungsgesprächen (telefonisch oder per Video-Call) sowie Übergabe des gesamten Codes.

(3) Leistungsabgrenzung: Weitergehende Zusatzleistungen wie das Einrichten und Verwalten von Webhosting, das Registrieren von Domains, das Hochladen der Dateien auf den Server des Auftraggebers, laufende Wartung/Updates nach Übergabe, zertifizierte Barrierefreiheit (z. B. nach BFSG/WCAG) oder fortlaufende Suchmaschinenoptimierung (SEO) sind nicht Teil des Grundpakets, können jedoch auf Wunsch separat vereinbart werden.

(4) Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI): Dem Auftraggeber ist bekannt und er erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass der Auftragnehmer zur Erstellung sämtlicher Vertragsleistungen (insbesondere Programmcode, Layouts, Texte und Grafiken/Bilder) generative Künstliche Intelligenz (KI-Tools) einsetzt.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers & Kundenmaterialien

(1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer die für die Umsetzung benötigten vorhandenen Inhalte (z. B. eigene Texte, Firmenlogos, eigene Fotos sowie die Unternehmensangaben für das Impressum) zeitnah in digitaler Form zur Verfügung.

(2) Verzögert sich die Zuarbeit oder Rückmeldung des Auftraggebers trotz Aufforderung um mehr als 14 Tage, verlängern sich etwaige Ausführungsfristen entsprechend. Kommt der Auftraggeber seinen Mitwirkungspflichten auch nach einer angemessenen Nachfristsetzung nicht nach, ist der Auftragnehmer berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

(3) Rechte an Kundenmaterialien & Freistellung: Sämtliche Rechte an den vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalten (insbesondere eigene Bilder, Logos und Texte) verbleiben beim Auftraggeber. Der Auftraggeber versichert, dass er zur Nutzung, Bearbeitung und Veröffentlichung dieser überlassenen Materialien berechtigt ist und diese frei von Rechten Dritter (z. B. Urheber-, Marken- oder Persönlichkeitsrechten) sind. Eine Prüfungspflicht durch den Auftragnehmer besteht nicht. Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter (einschließlich der angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung) frei, die aufgrund einer Verletzung dieser Pflicht gegen den Auftragnehmer geltend gemacht werden.

§ 4 Startgespräch, Abstimmungsgespräche, Zufriedenheitsgarantie & Abnahme

(1) Der Auftragnehmer präsentiert dem Auftraggeber die erstellte bzw. überarbeitete Website zunächst zur Ansicht (z. B. über einen temporären Vorschau-Link, ein Präsentations-Video oder im Rahmen eines Video-Calls).

(2) Startgespräch und Abstimmungsgespräche: Jedes Projekt beginnt mit einem persönlichen Startgespräch (telefonisch oder per Video-Call) zur Klärung der Anforderungen und Inhalte. Die im Paket vereinbarten Abstimmungsgespräche umfassen die persönliche Besprechung des Feedbacks zum jeweiligen Entwurfsstand (telefonisch oder im Rahmen eines Video-Calls) sowie das gebündelte Feedback des Auftraggebers, welches innerhalb von 14 Tagen nach Bereitstellung mitzuteilen ist. Änderungswünsche über die im jeweiligen Paket vereinbarte Anzahl an Gesprächen hinaus werden nach vorheriger Absprache separat nach Aufwand berechnet.

(3) Zufriedenheitsgarantie: Sagt die erstellte Website dem Auftraggeber auch nach Durchführung der vereinbarten Abstimmungsrunden nicht zu und erklärt der Auftraggeber in Textform den Verzicht auf die Website-Dateien – oder lehnt der Auftraggeber die Abnahme ohne Beauftragung kostenpflichtiger Zusatzrunden ab, woraufhin der Auftragnehmer den Rücktritt erklärt –, endet der Vertrag für beide Seiten kostenfrei. In diesem Fall verbleiben sämtliche Rechte am Entwurf, am Konzept und an den erzeugten Dateien beim Auftragnehmer; die eigenen Materialien des Auftraggebers (§ 3 Abs. 3) bleiben hiervon unberührt. Jegliche Nutzung, Vervielfältigung, Weitergabe oder ein Auslesen/Kopieren des Quellcodes, der Texte oder KI-Grafiken aus der Vorschau-Ansicht durch den Auftraggeber ist im Falle der Ablehnung strengstens untersagt. Verstößt der Auftraggeber hiergegen und nutzt den Entwurf oder Teile davon dennoch, entfällt die Zufriedenheitsgarantie rückwirkend und die volle Paketvergütung wird sofort zur Zahlung fällig. Reagiert der Auftraggeber nach Bereitstellung eines Vorschau-Entwurfs trotz einmaliger Erinnerung länger als 14 Tage nicht, gilt dies ebenfalls als Verzicht im Sinne der Zufriedenheitsgarantie und der Vertrag endet kostenfrei.

(4) Übergabe und Abnahme: Wünscht der Auftraggeber nach Ansicht des Entwurfs die Übergabe der Website, übermittelt der Auftragnehmer sämtliche erzeugten Website-Dateien an den Auftraggeber. Mit der Anforderung und dem anschließenden Versenden bzw. Bereitstellen der fertigen Dateien gilt das Werk als abgenommen (§ 640 BGB) und die vereinbarte Vergütung wird fällig.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen (Kleinunternehmerregelung)

(1) Alle angegebenen Paketpreise verstehen sich als Endpreise in Euro. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer berechnet und auf der Rechnung nicht separat ausgewiesen.

(2) Eine Vorauszahlung ist nicht erforderlich. Die Vergütung entsteht mit dem Versenden bzw. Bereitstellen der fertigen Website-Dateien an den Auftraggeber und ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zahlbar.

§ 6 Übergabe des Codes, Nutzungsrechte & Besonderheiten bei KI-Inhalten

(1) Bis zur vollständigen Bezahlung der vereinbarten Vergütung stehen sämtliche gefertigten Dateien und Entwürfe unter Vorbehalt des Auftragnehmers.

(2) Mit vollständiger Bezahlung erhält der Auftraggeber das zeitlich und räumlich unbeschränkte Recht, den übergebenen Programmcode, die Texte und die Website-Dateien frei für seine geschäftlichen Zwecke zu nutzen, auf eigenem Webspace zu veröffentlichen, zu bearbeiten und weiterzuentwickeln.

(3) Rechtlicher Hinweis zu KI-generierten Inhalten & Open Source: Da Programmcode, Texte und Grafiken (soweit sie nicht vom Auftraggeber selbst geliefert wurden) maßgeblich mittels Künstlicher Intelligenz (KI) generiert werden, weist der Auftragnehmer darauf hin, dass an rein KI-generierten Erzeugnissen nach geltendem Recht in der Regel kein exklusiver urheberrechtlicher Schutz (§ 2 Abs. 2 UrhG) entsteht. Der Auftragnehmer kann daher keine exklusiven Nutzungsrechte (Ausschlussrechte gegenüber Dritten) an KI-generierten Bildern, Texten oder Code-Bausteinen einräumen und übernimmt keine Gewähr dafür, dass KI-Erzeugnisse nicht an anderer Stelle in ähnlicher Form durch KI-Systeme generiert werden. Dem Auftraggeber obliegt es, KI-generierte Texte, Designs und Grafiken vor Veröffentlichung auf etwaige kollidierende Marken-, Design- oder Wettbewerbsrechte Dritter in seiner Branche zu prüfen. Für eingebundene Dritt-Komponenten (z. B. Open-Source-Skripte, Schriftarten oder Icon-Bibliotheken) gelten ergänzend deren jeweilige Lizenzbestimmungen.

(4) Referenznennung: Der Auftragnehmer ist berechtigt, im Footer oder Impressum der erstellten Website dezent auf seine Tätigkeit hinzuweisen (z. B. „Webdesign by Young Web Solutions“) und das Projekt nach Veröffentlichung als Referenz zur Eigenwerbung zu nutzen. Der Auftraggeber kann dem aus wichtigem Grund widersprechen.

§ 7 Gewährleistung, Haftung & Unverbindlichkeit von Rechtstext-Entwürfen

(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die übergebenen Website-Dateien zum Zeitpunkt der Übergabe der vereinbarten Beschaffenheit entsprechen und in den gängigen, aktuellen Standard-Browsern fehlerfrei dargestellt werden. Die Gewährleistungsfrist beträgt für Unternehmer sechs (6) Monate ab Abnahme. Für Störungen, die nach der Übergabe durch eigene Eingriffe des Auftraggebers, fehlerhafte Serverkonfigurationen des Webhosters oder künftige Browser-Updates entstehen, besteht keine Gewährleistung.

(2) Unverbindlicher Entwurf für Impressum & Datenschutz (Keine Rechtsberatung): Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Website-Erstellung Entwürfe oder Mustertexte für das Impressum, die Datenschutzerklärung oder Cookie-Hinweise bereitstellt und technisch einbindet, handelt es sich hierbei ausschließlich um rechtlich unverbindliche Platzhalter- und Textvorschläge. Damit ist ausdrücklich keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG) verbunden. Der Auftraggeber ist verpflichtet, diese Textentwürfe sowie etwaige im Code eingebundene externe Ressourcen oder Drittdienste (z. B. extern geladene Schriftarten, Skripte, Karten- oder Analyse-Tools) vor der Veröffentlichung (Live-Schaltung) der Website eigenverantwortlich (ggf. durch einen Rechtsanwalt) auf Richtigkeit, Vollständigkeit und DSGVO-/DDG-Konformität zu prüfen, ggf. über ein Einwilligungs-Banner abzusichern und freizugeben. Eine Haftung des Auftragnehmers für die rechtliche Wirksamkeit, Abmahnsicherheit oder Aktualität dieser Entwürfe sowie der Unternehmensangaben des Auftraggebers ist – außer bei Vorsatz oder Arglist – ausgeschlossen.

(3) Allgemeine Haftungsbeschränkung: Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer Pflichtverletzung des Auftragnehmers beruhen, sowie für sonstige Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

(4) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt – maximal jedoch auf die Höhe des vereinbarten Auftragswertes des jeweiligen Pakets. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausbleibende werbliche Erfolge oder mittelbare Folgeschäden (z. B. wettbewerbs- oder urheberrechtliche Abmahnungen aufgrund ungeprüfter KI-Inhalte oder Rechtstexte) ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers (Kirchentellinsfurt / Amtsgericht Tübingen).

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.

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